Vortrag im September: Leichtgewichtige Orchestrierung von Docker-Containern

Mit Docker lassen sich recht einfach Services in Container verpacken und ausliefern.
Die eigentlich Herausforderung besteht nun wenn eine große, verteilte Applikation bestehend aus mehreren Containern aufgebaut wird.
Die Komplexität der Infrastruktur wenn diese Container über mehrere Server verteilt deployt werden müssen ist nicht zu unterschätzen. Hier stellen sich viele Fragen u.A. zum Aufbau des Netzwerkes, zur Überwachung von Containern und dem Umgang mit Credentials.
In dieser Session betrachten wir welche leichtgewichtigen Möglichkeiten es jenseits den Schwergewichten wie z.B. Kubernetes zur Orchestrierung von Docker Containern gibt und wie diese sinnvoll in einer Microservice-Architektur genutzt werden können.

Dr. Halil-Cem Gürsoy (https://twitter.com/hgutwit) ist als Principal Software Architect bei der adesso AG (http://www.adesso.de) tätig. Sein technologischer Schwerpunkt liegt dabei auf Java Enterprise (JEE, Spring). Er fokusiert sich aktuell auf verteilte Applikationen, vorzugsweise in „der Cloud“, sowie die Herausforderungen, die im Zusammenhang mit der Persistenz und dem Build und Deployment dieser Applikationen einhergehen.

Im September sind wir bei der IHK-GfI zu Gast. Hier ein paar Infos zur Location:

  • Adresse und Karte gibt es hier: http://www.ihk-gfi.de/internet/1785614/kontakt_anreise.html
  • Das Gebäude heißt “DOCK1” – ist von der Hauptstraße aus sichtbar
  • Parkplätze sind reichlich vorhanden, entweder im Innenhof oder gegenüber auf dem Öffentlichen.
  • Wenn man das Pfefferkorn oder Cafe Solo kennt, dann ist man bereits daran vorbeigelaufen
  • Der Zugang erfolgt zu der Zeit über den videoüberwachten Nebeneingang im Innenhof.(Wenn man vor dem Haupteingang steht, rechts um die Ecke).

Termin: 08.09.15, 19:00 Uhr
Ort: IHK-GfI, Hörder Hafenstraße 5, 44263 Dortmund

JUG Dortmund Sommerfest

Am 20.08. findet das diesjährige JUG Dortmund Sommerfest mit vielen Vorträgen, Hackergarten & Grill statt.

Es wird wie im letzten Jahr mehrere Vorträge geben, die jeweils 20-30 Minuten gehen werden. Parallel zu den Vorträgen wird bei TynTec der Grill angeschmissen, so das bei Wurst und Bier über die aktuellen Java-Themen diskutiert werden kann. Auch für Leute, die neu entdeckte Technologien oder Frameworks direkt ausprobieren wollen, haben wir dieses Jahr gesorgt: Im Hackergarten können sich Gruppen zusammenfinden um Ideen direkt am eigenen Laptop ausprobieren.

Vorträge

Der Vortrag von Gerrit Grundwald musste leider abgesagt werden.

Web Components & Polymer
Almost every application requires a web frontend nowadays. Up until now it was almost impossible to create reusable components for the Web in a reasonable way. In large applications, CSS rules and JavaScript variables would always get in their way. Luckily Web Components provide a solution by describing a standard to define custom components for the web. With the help of many examples I will show how you can build your own components. I will explain underlying technologies like the Shadow DOM, template elements, and HTML imports and we will present Polymer, a library that makes the development of Web Components even simpler. This talk will give an overview of the current state of technology and a forecast of future development.

Hendrik Ebbers (@hendrikEbbers) ist Senior Java Architekt bei der Canoo Engineering AG und hat mehrere Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Javaanwendungen. Sein Hauptinteresse liegt hierbei in den Bereichen JavaFX, Middleware und DevOps. Hendrik leitet als aktives Mitglied der Java Community die JUG Dortmund. Auf seiner Webseite www.guigarage.com bloggt er regelmäßig über Architekturansätze im Bereich JavaFX und zu seinen verschiedenen Open Source Projekten wie AquaFX oder DataFX. Sein Buch “Mastering JavaFX 8 Controls” ist letzten Sommer bei Oracle Press erschienen. Hendrik ist JavaOne Rockstar und JCP Expert Group Member.

Apache Tomcat, aber sicher!
Sicherheit wird im Internet groß geschrieben. Trotzdem hat die Zahl der Sicherheitslücken zugenommen. Am Beispiel des weit verbreiteten Java-Webservers Apache Tomcat wird gezeigt, welche Angriffsszenarien es gibt und was man dagegen tun kann. Mit aktuellen Gefahrenpotentialen nach OWASB und CVE werden Lösungen mit Tomcat 8 und Java 8 diskutiert. Mit wenigen konsequent und regelmäßig durchgeführten Maßnahmen lässt sich das Sicherheitsniveau erhöhen.
Sie lernen: Sicherheit bleibt ein wichtiges Thema. Webserver bleiben ein wichtiger und damit kritischer Erfolgsfaktor. Deswegen sollten diese mehr Beachtung bekommen, um das Sicherheitsniveau zu heben.
Frank Pientka ist Senior Architect bei der MATERNA GmbH in Dortmund. Er ist seit mehreren Jahrzehnten im Bereich Java EE tätig. Dazu hat er auch schon mehrere Fachartikel veröffentlicht und Vorträge gehalten. Er ist Autor des im DPunkt-Verlag erschienen Buches zu Apache Geronimo.

Softwerkskammer Dortmund
Die Softwerkskammer DO ist die lokale Community der Softwerkskammer in Dortmund. Die Softwerkskammer wurde gegründet, um den Austausch Interessierter zum Thema Software Craftsmanship zu vereinfachen. Software Craftsmanship ist eine Bewegung in der Softwareentwicklung, die sich mit der Arbeitsweise und Wahrnehmung des Berufsstandes der Softwareentwickler beschäftigt. Ziel der Bewegung ist es, die Softwareentwicklung als eigenständige Profession, als Handwerk wahrnehmbar zu machen.
Sandra Parsick ist als freiberufliche Softwareentwicklerin und Consultant im Java Umfeld tätig. Seit 2008 beschäftigt sie sich mit agiler Softwareentwicklung in verschiedenen Rollen. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der Java Enterprise Anwendungen, agilen Methoden, Software Craftsmanship und in der Automatisierung von Softwareentwicklungsprozessen. In ihrer Freizeit engagiert sie sich in der Softwerkskammer Dortmund.

Orchestrierung von Docker Containern in einem Cluster mit Kubernetes
Immer mehr Anwendungen werden mit Hilfe von Docker Containern entwickelt und installiert. Während sich das Management der verschiedenen Container auf der lokalen Entwicklermaschine noch manuell machbar ist, wird es bei der Installation und Überwachung auf verteilten Test- und Produktivservern schnell unübersichtlich. Hier kommt Kubernetes ins Spiel: Kubernetes wurde von Google initiiert und wird inzwischen als Open Source Project mit vielen anderen Committern weiterentwickelt. Kubernetes ermöglicht die deklarative Beschreibung der für die Anwendung benötigten Docker Container, und installiert diese dann automatisch auf der verfügbaren Hardware. Bei Ausfall eines Containers wird dieser automatisch neu gestartet (ggf. auf einem anderen Server), Up- und Downscaling ist ebenfalls möglich. Diese Session soll einen ersten Einblick in die Funktionsweise von Kubernetes geben.
Marc Sluiter ist Software Engineer bei Luminis Technologies. Erste Programmiererfahrungen sammelte er mit Amiga Basic. Während des Studiums gab es kurze Ausflüge zu Pascal, C und C++, sowie den ersten Kontakt zu Java. Zu Anfang des Berufslebens gab es noch einige .Net Projekte, schnell wurde dann jedoch Java der Programmierschwerpunkt. Nebenbei beschäftigt sich Marc sich mit Android Entwicklung sowie Java auf dem Raspberry Pi, inklusive Einbindung des Leap Motion Input Device.

Tools des JDK
Da immer mehr Entwickler eine integrierte Enwicklungsumgebung verwenden, fristen die Kommandozeilentools, welche dem JDK im bin-Verzeichnis mitgegeben werden, ein oft trostloses Dasein im Verborgenen. Zu Unrecht! Dabei sind diese oft auch beim Kunden vorhanden, wenn keine IDE vorhanden. Auf der anderen Seite beleuchten Sie die VM mal aus einem anderen Blickwinkel. Ich werde deshalb ein paar Tools herausgreifen und deren Funktionsweise zeigen.
Thomas Ronzon arbeitet seit 2000 als Projektleiter und Senior Softwareentwickler bei der w3logistics AG in Dortmund. Dabei beschäftigt er sich vor allem mit der Moderniserung von unternehmenskritischen Logistikanwendungen. Darüber hinaus veröffentlicht er regelmäßig Fachartikel und spricht auf Konferenzen. Seit 2014 betreut er die Kolumne ‘The Tool Talk’ in der Zeitschrift Java Spektrum.

Auch wenn die Beschreibung teils in Englisch sind werden alle Talks Deutsch sein.

 

Neben den Vorträgen wird es auch eine Vorstellung des Dortmunder Hackergarten geben. Dieser ist auch live vor Ort und Interessierte können mit Unterstützung der Vortragenden neue Techniken wie Docker oder Web Components so wie die Tools des JDK ausprobieren. Natürlich kann man auch einfach so alleine oder Team Sachen ausprobieren oder ein Open Source Projekt beginnen. Für den Hackergarten sollte allerdings der eigene Laptop mitgebracht werden.

Termin: 20.08.15, 18:00 Uhr
Ort: tyntec GmbH, Semerteichstr. 54-56 44141 Dortmund