REWE digital trifft die Java User Group Dortmund – ein Auswärtsspiel

Bei der Java User Group Dortmund ist es in den letzten Jahren zur Tradition geworden, am Tag nach dem Javaland eine Minikonferenz zu organisieren und Sprecher aus dem Javaland nach Dortmund einzuladen. In diesem Jahr schaffen wir dies aus verschiedenen Gründen nicht, wollten aber auch nicht mit dieser Tradition brechen. Daher haben wir uns spontan entschieden, ein Auswärtsspiel zu organisieren. Gemeinsam mit der REWE digital in Köln organisieren wir im bekannten Format ein Abend mit internationalen Top-Sprechern aus dem Javaland. Auch wenn die Anreise für ein solches Auswärtsspiel etwas weiter ist, möchten wir allen Java Entwicklern in der Region die Möglichkeit bieten, zwei ausgewählte Vorträge aus dem Javaland zu besuchen.

Dieses Treffen findet bei REWE digital auf dem Carlswerkgelände in der Schanzenstraße in Köln Mülheim statt.

https://www.meetup.com/de-DE/JUG-Dortmund/events/248568771/

REWE digital
Gebäude Kupferwerk 2.15
1. Etage
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln

Das Gelände des Carlswerks ist ziemlich weitläufig, deshalb bitte die Anfahrtsbeschreibung beachten.

Talk #1 “Making Microservices Micro Again with Istio Service Mesh”

(Ray Tsang, Google, @saturnism)

Microservices are here to stay. When applied properly, microservices techniques and culture ultimately help us continuously improve business at a faster pace than traditional architecture. However, microservices architecture itself can be complex to configure. All of a sudden, we are faced with the need for a service discovery server, how do we store service metadata, make decisions on whether to use client side load balancing or server side load balancing, deal with network resiliency, think how do we enforce service policies and audit, trace nested services calls… The list goes on.
Sure, it’s easy to have a single stack that makes everything work provided there are good microservices support – but what if you have a polyglot environment? How would you make sure all of the stack can address the same concerns in a consistent way? This is where a service mesh comes in.
In this talk, Ray will introduce Istio, an open source service mesh framework created by Google, IBM, and Lyft. We’ll see how the service mesh work, the technology behind it, and how it addresses aforementioned concerns.

About Ray Tsang

Ray is a Developer Advocate for the Google Cloud Platform. Ray had extensive hands on cross-industry enterprise systems integration delivery and management experiences since 2002. Ray has built mobile applications & micropayment systems as an independent contractor. During his time in Taiwan, Ray has built IT systems for Taiwanese government for a large scale search engine, electronic customs record management, and more. At Accenture, Ray was a team lead for a SOA deployment at a utilities company, building out common frameworks for messaging and service tracing. Moreover, Ray was an architect leading teams to implement online booking channels for a global hospitality company. During Ray’s time at Red Hat, he was specialized in Java middleware, and contributing to open source projects such as Infinispan.

Aside from technology, Ray enjoys traveling and adventures. Ray is currently a Developer Advocate at Google.

Talk #2 “Deconstructing and Evolving REST Security”

(David Blevins, Tomitribe, @dblevins)

The learning curve for security is severe and unforgiving. Specifications promise infinite flexibility, habitually give old concepts new names, are riddled with extensions, and almost seem designed to deliberately confuse. For a back-end REST developer, choking all this down for the first time is mission impossible. With an aggressive distaste for fancy terminology, this session delves into OAuth 2.0 as it pertains to REST and shows how it falls into two camps: stateful and stateless. We then detail a competing Amazon-style approach called HTTP Signatures, ideal for B2B scenarios and similar to what is use to secure all Amazon AWS API calls. Each approach will be explored analyzing the architectural differences, with a heavy focus on the wire, showing actual HTTP messages and enough detail to have you thinking, “I could write this myself.”

As a bonus at the end, we’ll peak into a new IETF Internet Draft launched this year that combines JWT and HTTP Signatures into the perfect two-factor system that could provide a one-stop shop for business as well as mobile REST scenarios. Come to this session if you want to go from novice to expert with a bit of humor, a big picture perspective and wire-level detail.

About David Blevins

Founder of Tomitribe, veteran of Open Source Java EE in both implementing and defining JavaEE specifications for over 15 years with a strong drive to see JavaEE simple, testable and as light as Java SE. Co-Founder of OpenEJB (1999), Geronimo (2003), TomEE (2011). Member of the Eclipse MicroProfile, Jakarta EE PMC, JCP Executive Committee, Java EE 8 Expert Group, past member of the Java EE 7, EJB 3.2, and EJB 3.0 Expert Groups. Contributing author to Component-Based Software Engineering: Putting the Pieces Together from Addison Wesley.

Nightsession: Java8.forEach(Developer::code)

Es ist vollbracht: Die Java Virtual Machine geht offiziell in die achte Runde!

Die Sprache entwickelt sich mit dieser Version massiv weiter:
Zwar gibt es mit den Lambda-Expressions, Methodenreferenzen und den erweiterten Interfaces “nur” 3 Sprachänderungen. Diese beeinflussen jedoch enorm die Entwicklung und das API-Design. Ein Beispiel dafür ist die neue Stream-API, mit der (parallele) Massendatenverarbeitungen zum Kinderspiel werden!

In dieser Veranstaltung, die von der JUG Dortmund und der adesso AG zusammen durchgeführt wird, wollen wir gemeinsam einen Einblick in diese neue Welt gewinnen: Hierzu wird es mehrere Coding-Sessions geben, in der die neuen Features anhand von Beispielen vorgestellt und diskutiert werden sollen. Vor allem aber könnt ihr in diesen auf euren Notebooks selbst Hand anlegen und die neuen Möglichkeiten – und deren Grenzen – erkunden.

Im Mittelpunkt steht stets der freie Austausch und das Ausprobieren: Sehr gerne könnt ihr deshalb auch Codebeispiele, Diskussionsthemen oder Fragestellungen aus euren Projekten zu Java 8 mitbringen!

Termin: 08.05.2014, 18:00 Uhr (!)
Ort: adesso AG, Stockholmer Allee 24 44269 Dortmund

Vortragsänderung 6.12.2013

Hallo zusammen,

leider müssen wir aufgrund des Ausfalls unseres Referenten das Thema des morgigen Vortrages ändern. Anstatt das Thema DevOps zu beleuchten werden wir von Arnd und Hendrik etwas zu den Neuerungen in Java 8 hören. Die Veranstaltung findet ansonsten wie gewohnt bei der Fa. tyntec statt.

In diesem Sinne. Bis morgen.

Ansgar

Vortrag Dezember 2013: DevOps gemeinsam zum Sieg!

Nicht selten sind in Unternehmen und Projekten Entwicklung und Betrieb einzelne von sich abgeschottete Silos. Was die andere Seite macht bleibt nicht selten schleierhaft. Unterschiedliche Ziele, Prozesse und Werkzeuge erschweren die Zusammenarbeit.

DevOps, ein Kunstwort aus Development und Operations, beschreibt einen neuen Ansatz aus gemeinsamen Anreizen (z. B. Verbesserung der Cycle Time), Prozessen (z. B. Nutzung von Kanban) und Werkzeugen (z. B. Einsatz von Flyway zur Datenbank-Migration), um die Kooperation von Entwicklung und Betrieb zu verbessern.

Dieser interaktive Vortrag gibt einen aktuellen Überblick über DevOps. Zahlreiche konkrete Praxisbeispiele runden diesen interaktiven Vortrag ab.

Termin: 06.12.2013, 19:00 Uhr
Ort: tyntec GmbH, Semerteichstr. 54-56 44141 Dortmund

Referent: Oracle Java Champion Michael Hüttermann ist freiberuflicher Experte für Agile, SCM/ALM, Continuous Delivery und DevOps. Kontakt: http://huettermann.net.

[Vortrag] Das Chuck-Norris-Experiment – Java ohne Jailbreak auf iPad und Android

Wir treffen uns im November wie immer um 19.00 Uhr.

Termin: 19.11.2013, 19:00 Uhr
Ort: adesso AG, Stockholmer Allee 24 44269 Dortmund

Chuck Norris kann Java auf dem iPad starten – ohne Jailbreak! Mal sehen, was nötig ist, um das ohne Roundhouse-Kick selbst nachzuvollziehen. Hier wird Bck2Brwsr vorgestellt, ein neues Open-Source-Projekt, das es ermöglicht, Java direkt im Browser laufen zu lassen – ohne Java-Plug-in. Anders als bei GWT und ähnlichen Projekten wird der Quellcode nicht nach JavaScript kompiliert, sondern als Bytecode in einer JavaScript-basierten JVM ausgeführt. Als Demo bauen wir eine Spiele-App, die auf Android und iOS genauso läuft wie auf dem Desktop. Und all das ist keine Zukunftsmusik, sondern bereits verfügbar und kann sofort eingesetzt werden…

Der Autor: Anton Epple hat mehr als dreizehn Jahre Erfahrung in der Leitung von Java-Projekten und veröffentlichte zahlreiche Artikel über das Thema. Er ist weltweit als Berater für eine Vielzahl von Unternehmen tätig, angefangen von Start-ups bis hin zu Fortune-500-Unternehmen, in vielen Bereichen einschließlich der Finanzinstitutionen und Aerospace. Sein derzeitiges Lieblingsthema ist die Entwicklung von Desktopanwendungen mit JavaFX. In seiner Freizeit ist Anton Community Leader für die Java Tools Community auf Java.net und ein Mitglied des NetBeans Dream Team and Governance Board. 2013 wurde er zum Java Champion ernannt.